MicroBubbles

„Wir stoppen die massive Belastung der Umwelt durch Mikroplastik und toxische Schadstoffe.

Eine radikale Mammutaufgabe – aber wir haben einen Plan. Einen sehr guten sogar.“

Die globale Challenge.


Die Erde ist ca. 4,6 Milliarden Jahre alt. Wir haben nur 72 Jahre gebraucht, um etwa 9,2 Mrd. Tonnen Plastik zu produzieren. Das entspricht etwa 176.000 mal dem Gewicht der Titanic.
Etwa 9 % davon wurden recycelt (Geyer et al., 2017).  Allein im Jahr 2016 gelangten ca. 23 Millionen Tonnen Plastik in unsere Ozeane (Borelle et al., 2020). Das sind etwa 4,4 Lkw-Ladungen Plastik pro Minute.
Hören wir damit nicht auf, kann diese Zahl in 2030 auf 17 Lkw-Ladungen pro Minute steigen.
Wieviel Plastik genau sich aktuell in unseren Seen, Flüssen und Meeren befindet, weiß niemand. Seriösen Schätzungen zufolge sind es 196 Millionen Tonnen (Koelmans et al., 2017).
666.000 Tonnen Mikroplastik befinden sich allein in der obersten Schicht der Ozeane (Lebreton et al., 2019); die Menge an Mikroplastik in den Tiefen des Ozeans ist unbekannt.
Schreckliche Zahlen mit katastrophalen Auswirkungen auf unser Ökosystem.
Lösen wir das Problem, statt es weiter zu ignorieren!

Unsere Aufgabe.


Etwa 4 Milliarden Menschen auf der Erde haben zeitweise keinen Zugang zu frischem Trinkwasser und müssen vorübergehend mit Plastikflaschen und Plastikbeuteln versorgt werden.
Eine halbe Milliarde Menschen leiden darunter ganzjährig (Mekonnen and Hoekstra, 2016). Täglich 3 Liter Trinkwasser bedeuten hier 100 – 120 g Plastikverbrauch pro Mensch. Das sind fast 22 Millionen Tonnen Plastik pro Jahr.
Zusammen mit allen anderen Plastik Emissionen habe wir einen Plastik Footprint ermittelt. Und der ist erschreckend.

Eine Sprunginnovation für die globale Challenge.

Mikroplastik gelangt vor allem über Oberflächenwasser und Flüsse in unser Ökosystem. Und genau hier setzen wir an: Das vorhandene Mikroplastik muss in großem Maßstab gesammelt und entfernt werden, bevor es in unsere Meere gelangt. Denn Kunststoffe sind nicht biologisch abbaubar, sie zerfallen in immer kleinere Teile.
Zusammen mit Reifenabrieb und Feinteilen, die direkt in die Gewässer gelangen, ist der Großteil der Kunststoffe in den Gewässern und Ozeanen kleiner als 5 Millimeter.
Um diese Challenge anzunehmen, müssen wir groß denken.
Mit einem hochqualifizierten Team von Experten und Wissenschaftlern entwickeln wir eine Makrolösung: technisch, ökologisch und wirtschaftlich.
Die MicroBubble Cloud®. Hochmoderne, autonom operierende FreeFlow-Mikroflotationsanlagen, die Seen, Flüsse und Meere von Mikroplastik befreien. Rein physikalisch, ohne Chemie und autonom. 
Wir nennen das: eine Sprunginnovation.
Der Ursprung der Erde ist natürlich; ihre Rettung muss nun wissenschaftlich erfolgen.

Die MicroBubbles GmbH. Mit Forschungsgenen.

Als 100%ige Tochter der SPRIND GmbH widmen wir uns dem Mikroplastik-Problem mit innovativer Technologie sowie eigens entwickelten Test-, Pilot-, Forschungs- und Demonstrationsanlagen.
Wir wollen nicht optimieren, wir wollen erneuern.
Dabei haben wir nur ein Ziel: Mikroplastik und Mikroschadstoffe aus unserem Wasser zu eliminieren – aus Oberflächenwasser, Talsperren, Kläranlagen, Fließgewässern, Meeren, etc.
Das fundamentale Prinzip aller unserer Ansätze ist: Mikroflotation. Ein Verfahren, das schon aus dem Mittelalter bekannt ist. Prinzipiell hat sich die Methode – hydrophobe Partikel werden an Gasblasen gebunden und von den aufsteigenden Blasen an die Oberfläche transportiert – seitdem nicht verändert.
Sie wird durch uns radikal neu gedacht. Dabei gehen wir folgendermaßen vor:
Als weltweit erstes und einziges Unternehmen werden wir mit autonomen Analysesystemen Mikroplastik-Hotspots identifizieren, digital erfassen und dort die MicroBubble Cloud® Technologie einsetzen.
Die autonom schwimmenden Anlagen navigieren zu den identifizierten Hotspots in Gewässern, Flüssen und Ozeanen. Sie bewegen die Mikroblasenwolke direkt durch diese Bereiche, konzentrieren das Mikroplastik und reinigen so den Wasserkörper.
Mit der Erprobung und Untersuchung haben wir bereits begonnen. Unsere Start-Standorte sind Leipzig und Paderborn. Weitere deutsche und europäische Einsatzorte an den Hotspots sind in Vorbereitung.

Aber damit wäre Geschichte noch nicht auserzählt:
Wir denken eine Global Water Mission.

3,6 Milliarden Menschen weltweit besitzen keinen Zugang zu einer gesicherten Sanitärversorgung.

Sauberes Wasser und Trinkwasser sind das zentrale Lebenselixier der Menschheit.  Diese Ressource ist endlich. Es braucht disruptive Ansätze und Ideen, eine nachhaltige Ver- und Entsorgung zu gewährleisten.

Die klassischen Ansätze der Wasserbehandlung hierzu sind teilweise so alt wie die Menschheit.
Wir gehen einen radikalen Weg und sehen uns nicht als Hüter der Innovation und des geistigen Eigentums. 

Unsere MicroBubbles-Technologie wird besonders in ärmeren Weltregionen eine bedeutende Rolle bei der Wasserreinigung spielen und auch die klassischen Kläranlagen revolutionieren.

Unser Team arbeitet an der technischen Realisierung und Entwicklung der MicroBubble Cloud® für real existierende Probleme und Aufgaben.

Der Weg ist, neue radikale Strategien zu definieren, um diese Technologien bedarfsgerecht und trotzdem profitabel anbieten zu können.
Wir gehen diesen Weg.

Team

Roland Damann Geschäftsführung

Der Kopf hinter MicroBubbles. Leidenschaftlicher Erfinder, forschender Unternehmer und rastloser Weltreisender in Sachen Wasserqualität. Gründete in den 1980ern die enviplan® Ingenieurgesellschaft, heute ein weltweit führendes Unternehmen für Umwelttechnologie. Hat seitdem hochmoderne Systeme und komplexeste Projekte für die Wasser- und Abwasseraufbereitung entwickelt und realisiert – zivil wie militärisch, kommunal wie industriell. Hat u. a. Wasser- und Abwasserprojekte in Syrien, Libanon und Jordanien sowie in den UAE und NAFRI Staaten geleitet und Vertriebs- und Servicesysteme sowie Lizenzbusinesses in Europa, USA und Kanada, dem Nahen Osten und China aufgebaut. Gilt als absoluter Experte für Gewässertherapie und -sanierung und hat Mikroflotation zur Standardtechnologie für die Abwasserbehandlung gemacht. Besitzt ca. 40 nationale und internationalen Schutzrechte und wurde 2016 mit dem Innovationspreis NRW ausgezeichnet.

Martin Chaumet Inno-Manager

Der wissenschaftliche Stratege hinter MicroBubbles. Ist der Überzeugung: „Physik ist eine Lebenseinstellung und keine Ausbildung“. Hat schon fast alles durchdacht, umgesetzt, angeschoben und auch aussortiert. Von A wie Altlastensanierung im Grundwasser über B wie Banking, E wie Energiewirtschaft, F wie Flüchtlingsunterbringung, H wie Hochschullehre, I wie Immobilieninnovationsfonds in Deutschland bis Y wie Yield-Management durch die erste Desinvestitionsrechnung. Ist der Spezialist für alle unmöglichen Themen.

Wir sorgen für sauberes, mikroplastikfreies Wasser. Ohne Chemie und mit extrem geringem Energieaufwand.

Jobs

Wir suchen Kämpfer:innen, um gemeinsam die Welt zu verbessern.

Du bist Teil eines hoch motivierten und engagierten Teams in einem innovativen Umfeld mit einer umweltrelevanten Perspektive.

Spannende und sinnstiftende Aufgaben erwarten Dich in einem dynamischen und zukunftsorientierten Unternehmen – an der Schnittstelle zwischen Forschung, Wissenschaft und Anwendung bis hin zur Skalierung.

Flexibles Arbeiten und optionales Homeoffice sind selbstverständlich.

Hierfür haben wir nach Bedarf Stellenausschreibungen.

MICROBUBBLES: MACGYVER – INGENIEUR:IN DER STEUER-UND REGELUNGSTECHNIK (M/W/D)

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MICROBUBBLES: OPERATOR:IN/ MASCHINENBEDIENER:IN MIKROPLASTIKENTFERNUNG (M/W/D)

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(M/W/D)

Paderborn

IHRE ZUKÜNFTIGEN AUFGABEN:

Entwicklung und Applikation von Messverfahren zur Erfassung der Blasengröße und -dichte
Modellbasierter Entwurf und Realisierung einer Mehrgrößen-Regelung zur gezielten Einstellung der Blasengröße und selektiven Abscheidung von Mikroplastikpartikeln
Programmierung von Siemens SPS
Erarbeiten des Basis-Designs der Steuerung und Regelung von Anlagen zur Entfernung von Mikroplastik und Mikroschadstoffen 
Erstellen der Vorgaben für externe, zu implementierende MSR-Technik
Definieren der grundlegenden MSR-Technik und ihrer Auslegung 
Koordinieren der entsprechenden Ausschreibungs- und Vergabeprozesse für die MSR-Anlagen
Steuerung und Begleitung der Umsetzung 

WOMIT SIE UNS ÜBERZEUGEN:

Wunsch, einen gestaltenden Beitrag zur globalen Lösung des Mikroplastik- und Mikroschadstoffproblems zu leisten
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium z. B. im Bereich Elektrotechnik, Anlagentechnik, Mechatronik, IT, Mathematik, Physik oder vergleichbare Qualifikation
Analytisches und konzeptionelles Denken
Kenntnisse bei der Programmierung von Siemens SPS
Kenntnisse im Bereich des modellbasierten Entwurfs und Verständnis in der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie in MATLAB/Simulink/Stateflow
Erfahrung im Bereich Mess-, Steuer- und Leistungselektronik wünschenswert
Erste praktische Erfahrungen in MSR-Projekten
Begeisterung für wirtschaftliches und unternehmerisches Denken
Wenn Sie mit einer Büroklammer ein Auto starten können, würde uns das auch sehr beeindrucken. Das ist aber nicht zwingend erforderlich. 😉

WAS WIR BIETEN:

Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Anwendung auf einem umweltrelevanten Tätigkeitsgebiet
Ein hochmotiviertes Team in einem innovativen Umfeld
Attraktive Gleitzeitgestaltung
Möglichkeit zum Arbeiten im Home Office
Umfangreiche Chancen zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung
Vergütung in Anlehnung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund); in Abhängigkeit von den vorhandenen Qualifikationen und je nach Aufgabenübertragung eine Eingruppierung im Bereich der Entgeltgruppe 13 – 15 TVöD-Bund
Schweizer Taschenmesser, Klebeband

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(M/W/D)

Ihre zukünftigen Aufgaben:

Überwachung, Bedienung und Instandhaltung von prozesstechnischen Versuchsanlagen in den Bereichen Mikroplastik- und Mikroschadstoffentfernung, für die Oberflächen- und Abwasserbehandlung
Gestaltung und Implementierung von prozesstechnischen und sicherheitsrelevanten Ablaufschemata für den Betrieb von Versuchsanlagen
Durchführung des Versuchsbetriebes mit unterschiedlichen Versuchsanlagen und – aufbauten
Organisation, Vorbereitung und Entnahme von Proben für die externe Analytik gemäß Versuchsplanung
Durchführung der analytischen Bestimmung und datentechnischen Verarbeitung von Proben/-ergebnissen in der hauseigenen Laborumgebung
Dokumentation des Versuchsverlaufes und der Analytik, sowie deren Nachbereitung
Teilnahme an regelmäßigen Projektterminen, sowie Auswertung der Ergebnisse gemeinsam mit den Versuchskoordinatoren und dem technischen Team

Womit Sie uns überzeugen:

Abgeschlossene Ausbildung im technischen Bereich
Hands-on-Mentalität mit eigenständiger, systematischer und sorgfältiger Arbeitsweise
Lern- und Weiterentwicklungsbereitschaft
Hohe Affinität zu wissenschaftlichen und technischen Fragestellungen
Ausgeprägte Ziel- und Ergebnisorientierung
Analytische Denkweise
Sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeiten
Bestreben, eine Rolle bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Wasser-und Abwassertechnologien einzunehmen

Was wir bieten:

Vielseitige Aufgaben in einem dynamischen und zukunftsorientierten Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Anwendung auf einem umweltrelevanten Tätigkeitsgebiet
Ein hochmotiviertes Team in einem innovativen Umfeld mit kurzen Kommunikationswegen
Attraktive Gleitzeitgestaltung
Möglichkeit zum Arbeiten im Home Office für bestimmte Tätigkeiten
Umfangreiche Chancen zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung
Vergütung in Anlehnung an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund); in Abhängigkeit von den vorhandenen Qualifikationen und je nach Aufgabenübertragung eine Eingruppierung im Bereich der Entgeltgruppe 7-8 TVöD-Bund

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Quellen:

Geyer, R., Jambeck, J. R., & Law, K. L. (2017). Production, use, and fate of all plastics ever made. Science advances, 3(7), e1700782.
Mekonnen, M. M., & Hoekstra, A. Y. (2016). Four billion people facing severe water scarcity. Science advances, 2(2), e1500323.
Borrelle, Stephanie B., et al. „Predicted growth in plastic waste exceeds efforts to mitigate plastic pollution.“ Science 369.6510 (2020): 1515-1518.
Koelmans, Albert A., et al. „All is not lost: deriving a top-down mass budget of plastic at sea.“ Environmental Research Letters 12.11 (2017): 114028.
Lebreton, L., Egger, M., & Slat, B. (2019). A global mass budget for positively buoyant macroplastic debris in the ocean. Scientific reports, 9(1), 1-10.